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Großhandelsstrompreis in Spanien

ES · Day-Ahead Spotpreise · ENTSO-E Transparency Platform

Aktueller Preis

169.52

EUR/MWh

24h-Durchschnitt

134.0

+19.1% ggü. Vortag

24h-Tief

58.5

24h-Hoch

206.1

Erneuerbarer Anteil

57%

Kernenergie-Anteil

16%

Fossiler Anteil

27%

Preisverlauf

Aktueller Strommix

Solar: 38.8% (14,784 MW)
Erdgas: 26.2% (9,971 MW)
Kernenergie: 15.5% (5,928 MW)
Wind Onshore: 10.5% (3,992 MW)
Speicherwasser: 4.5% (1,727 MW)
Laufwasser: 1.7% (632 MW)
Biomasse: 1.4% (528 MW)
Abfall: 0.6% (240 MW)
Steinkohle: 0.5% (202 MW)
Pumpspeicher: 0.3% (109 MW)
Öl: 0% (16 MW)
Solar38.8%
Erdgas26.2%
Kernenergie15.5%
Wind Onshore10.5%
Speicherwasser4.5%
Laufwasser1.7%
Biomasse1.4%
Abfall0.6%
Steinkohle0.5%
Pumpspeicher0.3%
Öl0%

Total: 38.1 GW

Der aktuelle Großhandelsstrompreis in Spanien beträgt 169.52 EUR/MWh (16.95 ct/kWh). In den letzten 24 Stunden lagen die Preise zwischen 58.5 und 206.1 EUR/MWh, bei einem Durchschnitt von 134.0 EUR/MWh.

Die Stromerzeugung in Spain besteht aktuell zu 57% aus erneuerbaren Quellen, 16% Kernenergie und 27% fossilen Brennstoffen. Der Erzeugungsmix beeinflusst direkt die Großhandelspreise — Stunden mit hoher Wind- und Solarproduktion haben typischerweise niedrigere Preise, während Gaskraftwerke in Spitzenlastzeiten die Preise nach oben treiben.

FAQ

Warum ändern sich die Großhandelspreise jede Stunde?
Strom kann nicht wirtschaftlich in großem Maßstab gespeichert werden, daher muss das Angebot der Nachfrage in Echtzeit entsprechen. Jede Stunde hat andere Bedingungen: Die Nachfrage ist nachts gering und während der Morgen-/Abendspitzen hoch. Solarstrom erreicht sein Maximum mittags, Wind variiert mit dem Wetter. Der Preis spiegelt dieses stündliche Gleichgewicht wider — bei reichlichem Angebot (sonniger Mittag, starker Wind) sinken die Preise. Wenn Gaskraftwerke zur Deckung der Spitzennachfrage laufen müssen, steigen die Preise sprunghaft. Daher die dramatischen Schwankungen innerhalb eines einzigen Tages.
Was beeinflusst den Preis in dieser Gebotszone konkret?
Jede Gebotszone hat einen eigenen Preis, basierend auf dem lokalen Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht und der Kapazität der Verbindungsleitungen zu Nachbarzonen. Entscheidend sind: die installierte Erzeugungskapazität (Solar, Wind, Kernkraft, Gas, Wasser), Wetterbedingungen für erneuerbare Erzeugung, Nachfragemuster (Industrieaktivität, Heiz-/Kühlbedarf), verfügbare Im-/Exportkapazität über grenzüberschreitende Leitungen und Brennstoffpreise (besonders Erdgas, das oft den Grenzpreis bestimmt).
Können Verbraucher von niedrigen Großhandelspreisen profitieren?
Ja, zunehmend. Viele europäische Länder bieten inzwischen dynamische Stromtarife an, die Großhandelspreise (mit Aufschlag für Netzentgelte und Steuern) an Verbraucher weitergeben. An Tagen mit negativen Großhandelspreisen können Verbraucher mit dynamischen Tarifen sogar dafür bezahlt werden, Strom zu verbrauchen. Die meisten Haushalte haben allerdings noch Festpreisverträge, bei denen der Großhandelspreis nur einen indirekten, verzögerten Einfluss hat — typischerweise über die jährliche Preisanpassung des Versorgers.

Quelle: ENTSO-E Transparency Platform · Stündlich aktualisiert