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Großhandelsstrompreis in France

FR · Day-Ahead Spotpreise · ENTSO-E Transparency Platform

Aktueller Preis

20.27

EUR/MWh

24h-Durchschnitt

33.0

-41.3% ggü. Vortag

24h-Tief

-45.5

24h-Hoch

158.8

Erneuerbarer Anteil

20%

Kernenergie-Anteil

74%

Fossiler Anteil

1%

Preisverlauf

Aktueller Strommix

Kernenergie: 73.9% (42,150 MW)
Laufwasser: 9.5% (5,392 MW)
Pumpspeicher: 5.2% (2,953 MW)
Solar: 4.4% (2,496 MW)
Speicherwasser: 3.3% (1,895 MW)
Wind Onshore: 1.6% (922 MW)
Biomasse: 0.8% (479 MW)
Abfall: 0.7% (387 MW)
Erdgas: 0.5% (297 MW)
Öl: 0.1% (36 MW)
Steinkohle: 0% (4 MW)
wholesale.unknown_B25: 0% (3 MW)
Kernenergie73.9%
Laufwasser9.5%
Pumpspeicher5.2%
Solar4.4%
Speicherwasser3.3%
Wind Onshore1.6%
Biomasse0.8%
Abfall0.7%
Erdgas0.5%
Öl0.1%
Steinkohle0%
wholesale.unknown_B250%

Total: 57.0 GW

Der aktuelle Großhandelsstrompreis in France beträgt 20.27 EUR/MWh (2.03 ct/kWh). In den letzten 24 Stunden lagen die Preise zwischen -45.5 und 158.8 EUR/MWh, bei einem Durchschnitt von 33.0 EUR/MWh.

Die Stromerzeugung in France besteht aktuell zu 20% aus erneuerbaren Quellen, 74% Kernenergie und 1% fossilen Brennstoffen. Der Erzeugungsmix beeinflusst direkt die Großhandelspreise — Stunden mit hoher Wind- und Solarproduktion haben typischerweise niedrigere Preise, während Gaskraftwerke in Spitzenlastzeiten die Preise nach oben treiben.

FAQ

Warum ändern sich die Großhandelspreise jede Stunde?
Strom kann nicht wirtschaftlich in großem Maßstab gespeichert werden, daher muss das Angebot der Nachfrage in Echtzeit entsprechen. Jede Stunde hat andere Bedingungen: Die Nachfrage ist nachts gering und während der Morgen-/Abendspitzen hoch. Solarstrom erreicht sein Maximum mittags, Wind variiert mit dem Wetter. Der Preis spiegelt dieses stündliche Gleichgewicht wider — bei reichlichem Angebot (sonniger Mittag, starker Wind) sinken die Preise. Wenn Gaskraftwerke zur Deckung der Spitzennachfrage laufen müssen, steigen die Preise sprunghaft. Daher die dramatischen Schwankungen innerhalb eines einzigen Tages.
Was beeinflusst den Preis in dieser Gebotszone konkret?
Jede Gebotszone hat einen eigenen Preis, basierend auf dem lokalen Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht und der Kapazität der Verbindungsleitungen zu Nachbarzonen. Entscheidend sind: die installierte Erzeugungskapazität (Solar, Wind, Kernkraft, Gas, Wasser), Wetterbedingungen für erneuerbare Erzeugung, Nachfragemuster (Industrieaktivität, Heiz-/Kühlbedarf), verfügbare Im-/Exportkapazität über grenzüberschreitende Leitungen und Brennstoffpreise (besonders Erdgas, das oft den Grenzpreis bestimmt).
Können Verbraucher von niedrigen Großhandelspreisen profitieren?
Ja, zunehmend. Viele europäische Länder bieten inzwischen dynamische Stromtarife an, die Großhandelspreise (mit Aufschlag für Netzentgelte und Steuern) an Verbraucher weitergeben. An Tagen mit negativen Großhandelspreisen können Verbraucher mit dynamischen Tarifen sogar dafür bezahlt werden, Strom zu verbrauchen. Die meisten Haushalte haben allerdings noch Festpreisverträge, bei denen der Großhandelspreis nur einen indirekten, verzögerten Einfluss hat — typischerweise über die jährliche Preisanpassung des Versorgers.

Quelle: ENTSO-E Transparency Platform · Stündlich aktualisiert