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Großhandelsstrompreis in Frankreich

FR · Day-Ahead Spotpreise · ENTSO-E Transparency Platform

Aktueller Preis

169.52

EUR/MWh

24h-Durchschnitt

137.0

+19.4% ggü. Vortag

24h-Tief

60.4

24h-Hoch

260.3

Erneuerbarer Anteil

34%

Kernenergie-Anteil

62%

Fossiler Anteil

3%

Preisverlauf

Aktueller Strommix

Kernenergie: 61.7% (38,115 MW)
Solar: 19.2% (11,864 MW)
Wind Onshore: 5.6% (3,430 MW)
Laufwasser: 4.7% (2,877 MW)
Erdgas: 2.9% (1,818 MW)
Speicherwasser: 2.3% (1,410 MW)
Wind Offshore: 1.8% (1,097 MW)
Abfall: 0.7% (419 MW)
Pumpspeicher: 0.7% (415 MW)
Biomasse: 0.5% (289 MW)
Öl: 0.1% (33 MW)
wholesale.unknown_B25: 0% (26 MW)
Steinkohle: 0% (2 MW)
Kernenergie61.7%
Solar19.2%
Wind Onshore5.6%
Laufwasser4.7%
Erdgas2.9%
Speicherwasser2.3%
Wind Offshore1.8%
Abfall0.7%
Pumpspeicher0.7%
Biomasse0.5%
Öl0.1%
wholesale.unknown_B250%
Steinkohle0%

Total: 61.8 GW

Der aktuelle Großhandelsstrompreis in Frankreich beträgt 169.52 EUR/MWh (16.95 ct/kWh). In den letzten 24 Stunden lagen die Preise zwischen 60.4 und 260.3 EUR/MWh, bei einem Durchschnitt von 137.0 EUR/MWh.

Die Stromerzeugung in France besteht aktuell zu 34% aus erneuerbaren Quellen, 62% Kernenergie und 3% fossilen Brennstoffen. Der Erzeugungsmix beeinflusst direkt die Großhandelspreise — Stunden mit hoher Wind- und Solarproduktion haben typischerweise niedrigere Preise, während Gaskraftwerke in Spitzenlastzeiten die Preise nach oben treiben.

FAQ

Warum ändern sich die Großhandelspreise jede Stunde?
Strom kann nicht wirtschaftlich in großem Maßstab gespeichert werden, daher muss das Angebot der Nachfrage in Echtzeit entsprechen. Jede Stunde hat andere Bedingungen: Die Nachfrage ist nachts gering und während der Morgen-/Abendspitzen hoch. Solarstrom erreicht sein Maximum mittags, Wind variiert mit dem Wetter. Der Preis spiegelt dieses stündliche Gleichgewicht wider — bei reichlichem Angebot (sonniger Mittag, starker Wind) sinken die Preise. Wenn Gaskraftwerke zur Deckung der Spitzennachfrage laufen müssen, steigen die Preise sprunghaft. Daher die dramatischen Schwankungen innerhalb eines einzigen Tages.
Was beeinflusst den Preis in dieser Gebotszone konkret?
Jede Gebotszone hat einen eigenen Preis, basierend auf dem lokalen Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht und der Kapazität der Verbindungsleitungen zu Nachbarzonen. Entscheidend sind: die installierte Erzeugungskapazität (Solar, Wind, Kernkraft, Gas, Wasser), Wetterbedingungen für erneuerbare Erzeugung, Nachfragemuster (Industrieaktivität, Heiz-/Kühlbedarf), verfügbare Im-/Exportkapazität über grenzüberschreitende Leitungen und Brennstoffpreise (besonders Erdgas, das oft den Grenzpreis bestimmt).
Können Verbraucher von niedrigen Großhandelspreisen profitieren?
Ja, zunehmend. Viele europäische Länder bieten inzwischen dynamische Stromtarife an, die Großhandelspreise (mit Aufschlag für Netzentgelte und Steuern) an Verbraucher weitergeben. An Tagen mit negativen Großhandelspreisen können Verbraucher mit dynamischen Tarifen sogar dafür bezahlt werden, Strom zu verbrauchen. Die meisten Haushalte haben allerdings noch Festpreisverträge, bei denen der Großhandelspreis nur einen indirekten, verzögerten Einfluss hat — typischerweise über die jährliche Preisanpassung des Versorgers.

Quelle: ENTSO-E Transparency Platform · Stündlich aktualisiert