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Großhandelsstrompreis in Slovakia

SK · Day-Ahead Spotpreise · ENTSO-E Transparency Platform

Aktueller Preis

148.00

EUR/MWh

24h-Durchschnitt

101.5

+9.1% ggü. Vortag

24h-Tief

-12.4

24h-Hoch

293.1

Erneuerbarer Anteil

23%

Kernenergie-Anteil

58%

Fossiler Anteil

16%

Preisverlauf

Aktueller Strommix

Kernenergie: 58% (1,965 MW)
Erdgas: 15.7% (531 MW)
Laufwasser: 12.4% (420 MW)
Speicherwasser: 5.4% (183 MW)
Sonstige: 3.1% (104 MW)
Biomasse: 3% (101 MW)
Sonstige Erneuerbare: 1.6% (56 MW)
Solar: 0.6% (19 MW)
Braunkohle: 0.4% (12 MW)
Kernenergie58%
Erdgas15.7%
Laufwasser12.4%
Speicherwasser5.4%
Sonstige3.1%
Biomasse3%
Sonstige Erneuerbare1.6%
Solar0.6%
Braunkohle0.4%

Total: 3.4 GW

Der aktuelle Großhandelsstrompreis in Slovakia beträgt 148.00 EUR/MWh (14.80 ct/kWh). In den letzten 24 Stunden lagen die Preise zwischen -12.4 und 293.1 EUR/MWh, bei einem Durchschnitt von 101.5 EUR/MWh.

Die Stromerzeugung in Slovakia besteht aktuell zu 23% aus erneuerbaren Quellen, 58% Kernenergie und 16% fossilen Brennstoffen. Der Erzeugungsmix beeinflusst direkt die Großhandelspreise — Stunden mit hoher Wind- und Solarproduktion haben typischerweise niedrigere Preise, während Gaskraftwerke in Spitzenlastzeiten die Preise nach oben treiben.

FAQ

Warum ändern sich die Großhandelspreise jede Stunde?
Strom kann nicht wirtschaftlich in großem Maßstab gespeichert werden, daher muss das Angebot der Nachfrage in Echtzeit entsprechen. Jede Stunde hat andere Bedingungen: Die Nachfrage ist nachts gering und während der Morgen-/Abendspitzen hoch. Solarstrom erreicht sein Maximum mittags, Wind variiert mit dem Wetter. Der Preis spiegelt dieses stündliche Gleichgewicht wider — bei reichlichem Angebot (sonniger Mittag, starker Wind) sinken die Preise. Wenn Gaskraftwerke zur Deckung der Spitzennachfrage laufen müssen, steigen die Preise sprunghaft. Daher die dramatischen Schwankungen innerhalb eines einzigen Tages.
Was beeinflusst den Preis in dieser Gebotszone konkret?
Jede Gebotszone hat einen eigenen Preis, basierend auf dem lokalen Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht und der Kapazität der Verbindungsleitungen zu Nachbarzonen. Entscheidend sind: die installierte Erzeugungskapazität (Solar, Wind, Kernkraft, Gas, Wasser), Wetterbedingungen für erneuerbare Erzeugung, Nachfragemuster (Industrieaktivität, Heiz-/Kühlbedarf), verfügbare Im-/Exportkapazität über grenzüberschreitende Leitungen und Brennstoffpreise (besonders Erdgas, das oft den Grenzpreis bestimmt).
Können Verbraucher von niedrigen Großhandelspreisen profitieren?
Ja, zunehmend. Viele europäische Länder bieten inzwischen dynamische Stromtarife an, die Großhandelspreise (mit Aufschlag für Netzentgelte und Steuern) an Verbraucher weitergeben. An Tagen mit negativen Großhandelspreisen können Verbraucher mit dynamischen Tarifen sogar dafür bezahlt werden, Strom zu verbrauchen. Die meisten Haushalte haben allerdings noch Festpreisverträge, bei denen der Großhandelspreis nur einen indirekten, verzögerten Einfluss hat — typischerweise über die jährliche Preisanpassung des Versorgers.

Quelle: ENTSO-E Transparency Platform · Stündlich aktualisiert