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Großhandelsstrompreis in Deutschland/Luxemburg

DE-LU · Day-Ahead Spotpreise · ENTSO-E Transparency Platform

Aktueller Preis

128.92

EUR/MWh

24h-Durchschnitt

86.7

+31.9% ggü. Vortag

24h-Tief

-35.0

24h-Hoch

272.2

Erneuerbarer Anteil

5%

Kernenergie-Anteil

0%

Fossiler Anteil

93%

Preisverlauf

Aktueller Strommix

Braunkohle: 50.7% (5,183 MW)
Steinkohle: 30.6% (3,127 MW)
Grubengas: 6.3% (640 MW)
Öl: 5.5% (565 MW)
Wind Offshore: 4.9% (501 MW)
Sonstige: 1.9% (197 MW)
Pumpspeicher: 0.1% (8 MW)
Braunkohle50.7%
Steinkohle30.6%
Grubengas6.3%
Öl5.5%
Wind Offshore4.9%
Sonstige1.9%
Pumpspeicher0.1%

Total: 10.2 GW

Der aktuelle Großhandelsstrompreis in Deutschland/Luxemburg beträgt 128.92 EUR/MWh (12.89 ct/kWh). In den letzten 24 Stunden lagen die Preise zwischen -35.0 und 272.2 EUR/MWh, bei einem Durchschnitt von 86.7 EUR/MWh.

Die Stromerzeugung in Germany/Luxembourg besteht aktuell zu 5% aus erneuerbaren Quellen, 0% Kernenergie und 93% fossilen Brennstoffen. Der Erzeugungsmix beeinflusst direkt die Großhandelspreise — Stunden mit hoher Wind- und Solarproduktion haben typischerweise niedrigere Preise, während Gaskraftwerke in Spitzenlastzeiten die Preise nach oben treiben.

FAQ

Warum ändern sich die Großhandelspreise jede Stunde?
Strom kann nicht wirtschaftlich in großem Maßstab gespeichert werden, daher muss das Angebot der Nachfrage in Echtzeit entsprechen. Jede Stunde hat andere Bedingungen: Die Nachfrage ist nachts gering und während der Morgen-/Abendspitzen hoch. Solarstrom erreicht sein Maximum mittags, Wind variiert mit dem Wetter. Der Preis spiegelt dieses stündliche Gleichgewicht wider — bei reichlichem Angebot (sonniger Mittag, starker Wind) sinken die Preise. Wenn Gaskraftwerke zur Deckung der Spitzennachfrage laufen müssen, steigen die Preise sprunghaft. Daher die dramatischen Schwankungen innerhalb eines einzigen Tages.
Was beeinflusst den Preis in dieser Gebotszone konkret?
Jede Gebotszone hat einen eigenen Preis, basierend auf dem lokalen Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht und der Kapazität der Verbindungsleitungen zu Nachbarzonen. Entscheidend sind: die installierte Erzeugungskapazität (Solar, Wind, Kernkraft, Gas, Wasser), Wetterbedingungen für erneuerbare Erzeugung, Nachfragemuster (Industrieaktivität, Heiz-/Kühlbedarf), verfügbare Im-/Exportkapazität über grenzüberschreitende Leitungen und Brennstoffpreise (besonders Erdgas, das oft den Grenzpreis bestimmt).
Können Verbraucher von niedrigen Großhandelspreisen profitieren?
Ja, zunehmend. Viele europäische Länder bieten inzwischen dynamische Stromtarife an, die Großhandelspreise (mit Aufschlag für Netzentgelte und Steuern) an Verbraucher weitergeben. An Tagen mit negativen Großhandelspreisen können Verbraucher mit dynamischen Tarifen sogar dafür bezahlt werden, Strom zu verbrauchen. Die meisten Haushalte haben allerdings noch Festpreisverträge, bei denen der Großhandelspreis nur einen indirekten, verzögerten Einfluss hat — typischerweise über die jährliche Preisanpassung des Versorgers.

Quelle: ENTSO-E Transparency Platform · Stündlich aktualisiert