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Großhandelsstrompreis in Poland

PL · Day-Ahead Spotpreise · ENTSO-E Transparency Platform

Aktueller Preis

91.39

EUR/MWh

24h-Durchschnitt

102.0

+1.9% ggü. Vortag

24h-Tief

-10.8

24h-Hoch

305.6

Erneuerbarer Anteil

8%

Kernenergie-Anteil

0%

Fossiler Anteil

86%

Preisverlauf

Aktueller Strommix

Steinkohle: 39.8% (7,848 MW)
Braunkohle: 27.3% (5,371 MW)
Erdgas: 17.6% (3,461 MW)
Sonstige: 3.3% (658 MW)
Wind Onshore: 2.8% (545 MW)
Pumpspeicher: 1.9% (374 MW)
Biomasse: 1.7% (342 MW)
Solar: 1.5% (304 MW)
Speicherwasser: 1.1% (218 MW)
Öl: 0.9% (181 MW)
Laufwasser: 0.9% (172 MW)
Grubengas: 0.8% (149 MW)
Sonstige Erneuerbare: 0.4% (74 MW)
Steinkohle39.8%
Braunkohle27.3%
Erdgas17.6%
Sonstige3.3%
Wind Onshore2.8%
Pumpspeicher1.9%
Biomasse1.7%
Solar1.5%
Speicherwasser1.1%
Öl0.9%
Laufwasser0.9%
Grubengas0.8%
Sonstige Erneuerbare0.4%

Total: 19.7 GW

Der aktuelle Großhandelsstrompreis in Poland beträgt 91.39 EUR/MWh (9.14 ct/kWh). In den letzten 24 Stunden lagen die Preise zwischen -10.8 und 305.6 EUR/MWh, bei einem Durchschnitt von 102.0 EUR/MWh.

Die Stromerzeugung in Poland besteht aktuell zu 8% aus erneuerbaren Quellen, 0% Kernenergie und 86% fossilen Brennstoffen. Der Erzeugungsmix beeinflusst direkt die Großhandelspreise — Stunden mit hoher Wind- und Solarproduktion haben typischerweise niedrigere Preise, während Gaskraftwerke in Spitzenlastzeiten die Preise nach oben treiben.

FAQ

Warum ändern sich die Großhandelspreise jede Stunde?
Strom kann nicht wirtschaftlich in großem Maßstab gespeichert werden, daher muss das Angebot der Nachfrage in Echtzeit entsprechen. Jede Stunde hat andere Bedingungen: Die Nachfrage ist nachts gering und während der Morgen-/Abendspitzen hoch. Solarstrom erreicht sein Maximum mittags, Wind variiert mit dem Wetter. Der Preis spiegelt dieses stündliche Gleichgewicht wider — bei reichlichem Angebot (sonniger Mittag, starker Wind) sinken die Preise. Wenn Gaskraftwerke zur Deckung der Spitzennachfrage laufen müssen, steigen die Preise sprunghaft. Daher die dramatischen Schwankungen innerhalb eines einzigen Tages.
Was beeinflusst den Preis in dieser Gebotszone konkret?
Jede Gebotszone hat einen eigenen Preis, basierend auf dem lokalen Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht und der Kapazität der Verbindungsleitungen zu Nachbarzonen. Entscheidend sind: die installierte Erzeugungskapazität (Solar, Wind, Kernkraft, Gas, Wasser), Wetterbedingungen für erneuerbare Erzeugung, Nachfragemuster (Industrieaktivität, Heiz-/Kühlbedarf), verfügbare Im-/Exportkapazität über grenzüberschreitende Leitungen und Brennstoffpreise (besonders Erdgas, das oft den Grenzpreis bestimmt).
Können Verbraucher von niedrigen Großhandelspreisen profitieren?
Ja, zunehmend. Viele europäische Länder bieten inzwischen dynamische Stromtarife an, die Großhandelspreise (mit Aufschlag für Netzentgelte und Steuern) an Verbraucher weitergeben. An Tagen mit negativen Großhandelspreisen können Verbraucher mit dynamischen Tarifen sogar dafür bezahlt werden, Strom zu verbrauchen. Die meisten Haushalte haben allerdings noch Festpreisverträge, bei denen der Großhandelspreis nur einen indirekten, verzögerten Einfluss hat — typischerweise über die jährliche Preisanpassung des Versorgers.

Quelle: ENTSO-E Transparency Platform · Stündlich aktualisiert