Großhandelsstrompreis in Polen

PL · Day-Ahead Spotpreise · ENTSO-E Transparency Platform

Aktueller Preis

118.52€/MWh

24h-Durchschnitt

151.7€/MWh

−4.8 %ggü. Vortag

24h-Tief

75.5€/MWh

24h-Hoch

264.2€/MWh

Erneuerbarer Anteil

18%

Kernenergie-Anteil

0%

Fossiler Anteil

78%

Preisverlauf

Aktueller Strommix

Steinkohle: 41.2% (6,544 MW)
Braunkohle: 23.1% (3,671 MW)
Wind Onshore: 14.2% (2,264 MW)
Erdgas: 11.1% (1,768 MW)
Sonstige: 3.4% (536 MW)
Biomasse: 2.3% (367 MW)
Öl: 1.1% (175 MW)
Grubengas: 1% (164 MW)
Pumpspeicher: 1% (164 MW)
Sonstige Erneuerbare: 0.5% (78 MW)
Solar: 0.5% (75 MW)
Laufwasser: 0.4% (68 MW)
Speicherwasser: 0.1% (22 MW)
Steinkohle41.2%
Braunkohle23.1%
Wind Onshore14.2%
Erdgas11.1%
Sonstige3.4%
Biomasse2.3%
Öl1.1%
Grubengas1%
Pumpspeicher1%
Sonstige Erneuerbare0.5%
Solar0.5%
Laufwasser0.4%
Speicherwasser0.1%

Total: 15.9 GW

Der aktuelle Großhandelsstrompreis in Polen beträgt 118.52 EUR/MWh (11.85 ct/kWh). In den letzten 24 Stunden lagen die Preise zwischen 75.5 und 264.2 EUR/MWh, bei einem Durchschnitt von 151.7 EUR/MWh.

Die Stromerzeugung in Poland besteht aktuell zu 18% aus erneuerbaren Quellen, 0% Kernenergie und 78% fossilen Brennstoffen. Der Erzeugungsmix beeinflusst direkt die Großhandelspreise — Stunden mit hoher Wind- und Solarproduktion haben typischerweise niedrigere Preise, während Gaskraftwerke in Spitzenlastzeiten die Preise nach oben treiben.

FAQ

Warum ändern sich die Großhandelspreise jede Stunde?
Strom kann nicht wirtschaftlich in großem Maßstab gespeichert werden, daher muss das Angebot der Nachfrage in Echtzeit entsprechen. Jede Stunde hat andere Bedingungen: Die Nachfrage ist nachts gering und während der Morgen-/Abendspitzen hoch. Solarstrom erreicht sein Maximum mittags, Wind variiert mit dem Wetter. Der Preis spiegelt dieses stündliche Gleichgewicht wider — bei reichlichem Angebot (sonniger Mittag, starker Wind) sinken die Preise. Wenn Gaskraftwerke zur Deckung der Spitzennachfrage laufen müssen, steigen die Preise sprunghaft. Daher die dramatischen Schwankungen innerhalb eines einzigen Tages.
Was beeinflusst den Preis in dieser Gebotszone konkret?
Jede Gebotszone hat einen eigenen Preis, basierend auf dem lokalen Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht und der Kapazität der Verbindungsleitungen zu Nachbarzonen. Entscheidend sind: die installierte Erzeugungskapazität (Solar, Wind, Kernkraft, Gas, Wasser), Wetterbedingungen für erneuerbare Erzeugung, Nachfragemuster (Industrieaktivität, Heiz-/Kühlbedarf), verfügbare Im-/Exportkapazität über grenzüberschreitende Leitungen und Brennstoffpreise (besonders Erdgas, das oft den Grenzpreis bestimmt).
Können Verbraucher von niedrigen Großhandelspreisen profitieren?
Ja, zunehmend. Viele europäische Länder bieten inzwischen dynamische Stromtarife an, die Großhandelspreise (mit Aufschlag für Netzentgelte und Steuern) an Verbraucher weitergeben. An Tagen mit negativen Großhandelspreisen können Verbraucher mit dynamischen Tarifen sogar dafür bezahlt werden, Strom zu verbrauchen. Die meisten Haushalte haben allerdings noch Festpreisverträge, bei denen der Großhandelspreis nur einen indirekten, verzögerten Einfluss hat — typischerweise über die jährliche Preisanpassung des Versorgers.

Quelle: ENTSO-E Transparency Platform · Stündlich aktualisiert